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Digitale Mitwirkung in Planungsvorhaben am Beispiel Goldach

24.10.2022 14:22:24

Kommunale Planungsvorhaben sind oft komplexe, anspruchsvolle Vorhaben. Umso wichtiger ist es, die Bevölkerung frühzeitig darüber zu informieren und miteinzubeziehen. Die Gemeinde Goldach im Kanton St. Gallen steht exemplarisch für zahlreiche Gemeinden in der Deutschschweiz, die dafür auf einen digital unterstützen Dialog- und Mitwirkungsprozess gesetzt haben.

Mit der E-Mitwirkung stellte die Gemeinde Goldach der Bevölkerung einen innovativen Weg zur Partizipation an der Ortsplanung bereit. Neben einer Kurzbefragung mit 13 Fragen zu den Stossrichtungen des Gemeinderates und dem erweiterten Fragebogen konnte sich die Bevölkerung konkret zum Richtplanentwurf und den verschiedenen Kartendokumenten über die digitale Plattform äussern. «Die Ortsplanung ist eine komplexe Angelegenheit. Mit der digitalen Mitwirkung sollte nicht nur die Beteiligung erhöht werden, sondern auch die eher trockene Materie der Bevölkerung nähergebracht werden», so Dominik Gemperli, Gemeindepräsident von Goldach.

Die digitale Mitwirkung war ein voller Erfolg. Mehrere hundert Rückmeldungen sind von der Bevölkerung, den umliegenden Gemeinden und weiteren Organisationen eingetroffen. Mit der kollaborativen Auswertungsfunktion wurde die Nachbearbeitung wesentlich vereinfacht. So konnte eine orts- und zeitunabhängige Zusammenarbeit zwischen der Gemeinde Goldach, dem beauftragten Planungsbüro «ERR Raumplaner AG» und der Kommunikationsagentur «Die Botschafter» erreicht werden. Die Erstellung des Mitwirkungsberichtes konnte innert wenigen Minuten auf Knopfdruck durchgeführt werden, da die Zuordnung der Rückmeldung zu den jeweiligen Kapiteln bereits vorgängig durch das System erfolgte. Mit der visuellen Darstellung der Akzeptanzbefragung konnten zudem innert kürzester Zeit heikle Themen erkannt und entsprechende Massnahmen eingeleitet werden.

Auch die Bevölkerung schätzte den Dialog. Während der Mitwirkungsprozess normalerweise nach der Eingabe der Stellungnahme für die Teilnehmenden abgeschlossen ist, wurden diese in Goldach laufend per E-Mail informiert. Dies konnte durch die integrierte Newsletter-Funktion unkompliziert realisiert werden. Nach Abschluss der Nachbearbeitung erhielten sämtliche Teilnehmenden eine personalisierte Antwort zur eingereichten Stellungnahme. Die Teilnehmerantwort wurde vollautomatisch durch die E-Mitwirkung aufbereitet und per E-Mail versendet. Die Bürger lobten den Prozess und den Service der Verwaltung «Super, diese Art von Rückantwort. Ich ziehe den Hut vor so viel Bürgernähe. Weiter so», antwortete ein Bürger auf den personalisierten Mitwirkungsbericht.

Exemplarisch stand das Projekt Goldach auch für den Kundennutzen des E-Mitwirkungs-Ökosystems. So wurde das Vorhaben gemeinsam mit den Ökosystem-Partnern «die Botschafter» und «ERR Raumplaner AG» umgesetzt. Durch die enge Zusammenarbeit konnten die unterschiedlichen Expertisen der Berieche Raumplanung, Kommunikation und digitale Partizipationsprozesse optimal und effizient verknüpft werden.

Nach dem erfolgreichen Vorhaben hat sich die Gemeinde entschieden, die E-Mitwirkung auch weiterhin einzusetzen. So wurde die Plattform unter anderem bereits für die Teilrevision des Bauelementes oder die Zentrumsentwicklung eingesetzt.

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    Zu den Einsatzzwecken gehören Vernehmlassungen, öffentliche oder interne Mitwirkungen oder Strategieprozesse in Gemeinden, Städten, Regionen und Kantonen. Die Lösung wird mittlerweile in[…]

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    This Schwendimann, unser Experte für Weiterbildungen, Schulungen und Fachreferate besucht auch gerne Ihre Gemeinde oder Ihr Unternehmen. Wir bieten Inhalte an in den Bereichen E-Mobilität, Batterierecycling, Transformation, Zukunftsmotivator, Veränderungen annehmen, Sicherheitsschulung Belader und Fahrer und Bewusstsein für Entsorgung und Recycling.

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  • add_circleremove_circle Die Stadt Thun setzt auf den Melder der Post

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    Ausgangslage:
    Die Stadt Thun wollte eine einfache digitale Lösung, mit welcher Einwohner übers Mobile Verbesserungsvorschläge, Meldungen über Schäden an der öffentlichen Infrastruktur, Sichtung von Neophyten oder Lob direkt an die Gemeinde richten können.

    Die Lösung:
    Die Stadt Thun hat die Gemeinde-App «My Local Services» schon seit April 2021 im Einsatz und wurde mit der Fachstelle Umwelt Energie Mobilität in Zusammenarbeit mit Abteilung Stadtmarketing und Kommunikation sowie dem Tiefbauamt initialisiert. Die Bewohner der Stadt Thun können die App gratis herunterladen und erfassen Meldungen ganz einfach. Mit wenigen Clicks sind Fotos hochgeladen, Beschreibungen erfasst und dank der hinterlegten GPS-Position der Standort erfasst. Am Schluss erfasst der Sender seine E-Mail, damit die Gemeinde auf die Meldung antworten kann.
    Die Gemeinde-App bietet weitere Vorteile wie z.B. Lokale News per Push-Steuerung, lokale Angebote, Events und einen Abfallkalender.

    Der Nutzen:
    Das sehr einfache und nutzerfreundliche System hilft[…]

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  • add_circleremove_circle Fit4Digital: 80 Prozent aller Services der Aargauer Gemeinden im Smart Service Portal

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    In Kürze
    Am 24. März 2022 ging das Smart Service Portal der Aargauer Gemeinden und der kantonalen Verwaltung live. Die Idee für ein gemeinsames Portal ging aus der E-Government-Zusammenarbeit mit dem Kanton Aargau hervor, in welcher die Strub & Partner GmbH seit der Gründung im Jahr 2013 die Anforderungen und Bedürfnisse der Gemeinden einbringen darf.
    Um die kommunalen Services für das Smart Service Portal vorzubereiten, brauchten die 170 auf freiwilliger Basis teilnehmenden Gemeinden (Stand Oktober 2022) eine Organisation und ein Konzept. Strub & Partner erarbeitete hierfür 2019 das kommunale Innovationsprogramm Fit4Digital, welches sie nun auch umsetzen durfte und zur erfolgreichen Lancierung des Smart Service Portals geführt hat. Die Umsetzung von Fit4Digital ist eine enorme Team-Leistung, auf die wir besonders stolz sind.

    Ausgangslage
    Seit Beginn der E-Government-Zusammenarbeit mit dem Kanton Aargau stand jeweils das Umsetzen einzelner, voneinander losgelöster Services, im Vordergrund. In der Folge entstand das Bedürfnis,[…]

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  • add_circleremove_circle Wie die Gemeinde Fällanden ihre Bauvorhaben mithilfe von digitalen Zwillingen partizipativ kommuniziert

    Digitale Zusammenarbeit

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    Die Zürcher Gemeinde Fällanden stand vor dem folgenden Problem: Die Gemeinde verfügte über keine echte Begegnungszone für ihre Bevölkerung. Zudem musste das Ratshaus entweder renoviert oder ersetzt werden.

    Da diese beiden Entwicklungsprojekte den öffentlichen Raum betreffen, war es der Gemeinde ein Anliegen, ihre Bewohner bei der Ausgestaltung möglichst stark einzubeziehen.

    Fällanden wollte dafür nicht nur mit statischen 2D-Plänen arbeiten, sondern der Bevölkerung eine realistischere, interaktivere Alternative anbieten, mit der der Kontext der Neubauten anschaulich visualisiert werden kann. Mit der daraus resultierenden Klarheit sollte eine partizipativere und gleichzeitig schnellere Entscheidungsfindung erreicht werden.

    Nomoko erstellte in der Folge mittels hochauflösenden Drohnenaufnahmen einen digitalen 3D-Zwilling der Gemeinde Fällanden, in dem die CAD-Modelle der geplanten Bauvorhaben integriert werden konnten.

    Besonders die fotorealistischen Visuals und die Möglichkeit, verschiedene Lichteinstrahlungen und[…]

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  • add_circleremove_circle Begleiten, beraten, optimieren in Gemeinden – Smart village

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    Voraussetzungen schaffen:


    • Bedarfsanalyse: Durchführung von Workshops mit der Arbeitsgruppe (Gemeinderäte) von Aesch mit der Thematik : Smarte Kommunikations-plattform.

    • Eruieren des Ist-Zustands der heutigen Kommunikationsmittel

    • Erfassen der Bedürfnisse der Gemeinde, Gewerbe, Vereine und der Schulen

    • Ableiten der Maßnahmen

    • Synergie zu anderen Gemeinden identifizieren

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  • add_circleremove_circle eGovernment Services Kiosk

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    Verwaltung

    Kollaborative Technologie überbrückt die digitale Kluft und verbessert den Zugang der Bürger zu lokalen Dienstleistungen

    Herausforderungen
    Den Behördendiensten fehlen ergänzende Technologien, wie z.B. Video. Die kantonale Führung wollte abgelegene Standorte mit zentralen Diensten verbinden. Die Pandemie-Situation erfordert neue Wege, um Experten mit den Bürgern zu verbinden. Die IT-Abteilung der Stadt wollte die Dienstleistungen im Einklang mit der kantonalen ICT-Strategie digitalisieren.

    Ergebnisse
    Bereitstellung neuer Dienstleistungen per Video für die Bürger durch die Integration von Websites in WebEx Desk Pro. Bürgerinnen und Bürger können sich mit Regierungsexperten in Verbindung setzen, ohne dass sie reisen müssen.
    Nutzung der Programmierbarkeit der WebEx-API, um Fragebögen zur Bürgerzufriedenheit zu ermöglichen, und Nutzung von Analysen zur Messung des Erfolgs neuer eGov-Programme
    Überbrückung der digitalen Kluft, indem ein umfassenderer Service für Bürger in abgelegenen Gebieten ermöglicht wird

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Kontakt

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Verein «Myni Gmeind»
Geschäftsstelle c/o reflecta ag
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